Was für eine unverhohlene Frechheit! Unternehmen dürfen ihre Lobbyausgaben als Betriebsausgaben absetzen und so die Steuerlast senken – auf Kosten der gesamten Gesellschaft. Wir, das einfache Volk, finanzieren mit unseren Steuergeldern die Einflussnahme großer Konzerne, die oft genug gegen unsere eigenen Interessen agieren. Ist das nicht die Pervertierung des Gemeinwohls schlechthin? Ein System, das die Mächtigen noch mächtiger macht, während der kleine Steuerzahler blutet.
Die skandalöse Realität: Ja, Lobbykosten sind absetzbar!
Nehmen wir es vorweg: Ja, in Deutschland können Unternehmen Kosten für Lobbyarbeit steuerlich geltend machen. Sponsoring-Zahlungen an Parteien oder Verbände, Mitgliedsbeiträge in Wirtschaftsverbänden oder gar direkte Einflussnahme-Aufwendungen gelten als betriebsnotwendig und damit als Betriebsausgaben abziehbar. Lobbypedia bestätigt: Unternehmen wie BMW oder Volkswagen leiten finanzielle Zuwendungen als Sponsoring um, das voll absetzbar ist. Wo bleibt die Gerechtigkeit? Die Konzerne sparen Steuern, indem sie Politik kaufen – und wir zahlen die Rechnung!
Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern harte steuerrechtliche Praxis. § 4 Abs. 4 EStG lässt Betriebsausgaben zu, solange sie wirtschaftlich veranlasst sind. Und Lobbyismus? Klar doch, das schützt angeblich den Geschäftsstandort. Aber mal ehrlich: Wer definiert „wirtschaftlich veranlasst“? Die gleichen Ministerialbürokraten, die von diesen Lobbyisten umgarnt werden? Accountable.de erklärt detailliert, wie Sponsoring steuerlich abgesetzt wird – mit Werbewirkung als Deckmantel. Perversion pur!
Wir finanzieren unsere eigenen Feinde – eine gesellschaftliche Absurdität
Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten hart, zahlen Ihre Steuern, und ein Teil davon subventioniert die Aktivitäten von Konzernen, die Gesetze durchdrücken, die Ihren Interessen schaden. Höhere Energiekosten durch Lobby gegen Erneuerbare? Check. Niedriglöhne durch Branchenverbände? Check. Die Gesellschaft als Milchkuh für die Elite – das macht doch keinen Sinn! In meinem Artikel „Laienpolitik zwischen Alterstarrsinn und Lobbyeinfluss“ habe ich das schon seziert: Lobbyismus als unsichtbarer Zweitkanzler, der Gesetze schreibt, die Industrie schützen, während der Bürger leidet.
Nehmen wir den Tabakkonzern Philip Morris: Der lobbyt gegen Rauchverbote und setzt die Kosten ab. Wer zahlt die Folgekosten für Gesundheitssystem und Krebsforschung? Wir! Oder Autohersteller, die gegen strengere Abgasnormen hetzen – ihre Lobbybudgets schmälern unsere Steuerlast, aber die Klimafolgen treffen uns alle. Das ist keine Politik, das ist ein Kartell der Mächtigen. Macht das Sinn? Nein! Es ist eine perverse Umverteilung von unten nach oben.
Perversion par excellence: Steuern als Lobby-Turbo
Ist das nicht die Pervertierung schlechthin? Unternehmen minimieren ihre Steuerlast, indem sie Politik manipulieren – und der Staat feiert das als „wirtschaftliche Freiheit“. Vergleichen wir: Privatpersonen dürfen Parteispenden bis 3.300 Euro absetzen, aber Unternehmen? Unbegrenzt als Betriebsausgaben! VLH.de detailliert die Begünstigungen für Privatleute, doch für Firmen gibt’s keine Obergrenze. Das schreit nach Reform!
Erinnern Sie sich an das Tweet von Sven Giegold? „Firmen können ihre Lobbyarbeit von der Steuer absetzen!“ Wütend auf den Punkt gebracht. Und wir? Müssen zusehen, wie unser Geld die Ungleichheit perpetuiert. In Zeiten, wo der Mittelstand ächzt, subventionieren wir die Konzernmacht. Das ist kein Steuerrecht, das ist Diebstahl am Gemeinwohl!
Internationale Perspektive: Deutschland als Lobby-Paradies?
Schauen wir über die Grenzen: In den USA sind Lobbyausgaben ebenfalls absetzbar, was zu den berüchtigten Super-PACs führt. Europa? Ähnlich lax. Doch hierzulande ist es besonders perfide, weil wir uns als „Sozialstaat“ gerieren. HZT-Steuerberatung bestätigt: Sponsoring ist absetzbar, solange Werbung im Spiel ist. Aber ist Lobbyismus Werbung? Oder Korruption light?
In meinem Beitrag „Political Correctness – Der teuerste Energiefresser der Moderne“ habe ich die Heuchelei der Elite thematisiert – hier passt’s nahtlos: Politische Korrektheit für die Massen, blanker Lobbyismus für die Reichen.
Was tun? Zeit für radikale Reformen!
Genug der Empörung – handeln wir! Erstens: Lobbykosten nicht mehr als Betriebsausgaben zulassen. Zweitens: Transparenzpflicht für alle Ausgaben über 10.000 Euro. Drittens: Einflussregister mit Sanktionen bei Verstößen. Viertens: Parteispenden kappen und durch Bürgerfonds ersetzen. Fünftens: Strafen für Drehtürpersonal aus Wirtschaft und Politik.
Das würde das System entgiften. Bis dahin: Bleibt wachsam! Lesen Sie weiter auf 42thinking.de zu Macht und Geld oder Opposition. Teilen Sie diesen Artikel – Wut teilen ist Widerstand!
Fazit: Aufwachen, Deutschland!
Diese Steuertrickerei ist der Kern unseres maroden Systems. Unternehmen lobbyen mit unserem Geld gegen uns – das muss enden! Fordern Sie Veränderung, wählen Sie bewusst, informieren Sie sich. Sonst bleibt die Perverion siegen. Locked in Lit – aber nicht locked in Lobby-Lügen!
