Neurodiversität – Wer behindert hier eigentlich wen?

Spatz sitzt in einer Hand

Von 42thinking.de – Zwischen Lessing, Labor und Latte Macchiato – ein Blick auf das Phänomen der sogenannten Neurodiversität und die Frage, ob hier wirklich jemand „behindert“ ist – oder ob unsere Gesellschaft schlicht Schwierigkeiten mit Vielfalt hat. Wenn Anderssein plötzlich eine Diagnose braucht Es gehört zu den bemerkenswerten Eigenheiten moderner Gesellschaften, dass Unterschiede zwischen Menschen … Weiterlesen

Extreme präsentieren, Durchschnitt ignorieren

DaVinci

Oder: Warum ich anscheinend zu wenig chaotisch bin, um neurodivers zu gelten. Ich weiß nicht, wann genau es passiert ist – vermutlich irgendwo zwischen dem fünften viral gegangenen ADHS-Meme und der Netflix-Doku über den genialen Autisten mit Spezialinteressen in Zahlentheorie –, aber plötzlich scheint es, als gäbe es nur noch zwei Kategorien: völlig neurotypisch oder … Weiterlesen

Rosenhan – Wenn Normal bereits suspekt ist

1973 veröffentlichte der amerikanische Psychologe David L. Rosenhan eine der wohl folgenreichsten Studien der Psychiatriegeschichte. Unter dem Titel „On Being Sane in Insane Places“ zeigte er auf, wie brüchig die Grenze zwischen „gesund“ und „krank“ eigentlich ist – vor allem, wenn die Definitionsmacht darüber bei Institutionen liegt, die selbst auf Deutung angewiesen sind. Rosenhan und … Weiterlesen