Es gibt Sätze, da fragt man sich, ob sie noch von Menschen stammen oder aus einem schlecht gecoachten Management-Seminar der frühen Nullerjahre. Friedrich Merz hat wieder geliefert. Produktivität, Arbeitszeit, Krankenstand – die üblichen Schlagworte, die so zuverlässig wirken wie Baldrian in der Katastrophenmedizin. Nur: Die Realität draußen? Die hat Merz offenbar aus seinem gesellschaftlichen Vokabular gestrichen.

Produktivität aus der Chefetage
Merz spricht über Produktivität, als stünde er selbst noch auf irgendeiner Werkbank – die Wahrheit ist näher am Gegenteil. Wenn Menschen im Jahr 2026 an Produktivität denken, dann nicht an die Zahl der gearbeiteten Stunden, sondern an den Wahnsinn, sie angesichts von Fachkräftemangel, Pflegenotstand, Homeschooling und chronischer Erschöpfung überhaupt noch leisten zu müssen.
Der gute Mann fordert allen Ernstes mehr Arbeitszeit, während Krankenstände steigen, Arbeitsverdichtung explodiert und Schulen halbleer sind, weil keiner mehr unter diesen Bedingungen Lehrer sein will. Dafür braucht man Mut – oder völlige Bodenlosigkeit.
Wenn Realität Luxus ist
Es ist schon bemerkenswert, wie konsequent diese CxU (Christian-ex-Union, nennen wir sie ehrlich) jeden Kontakt zur Realität meidet. Die Umfragewerte? Im Keller. Und was folgt daraus? In einer gesunden Demokratie würde man prüfen, selbstreflektieren, vielleicht mal die Frage stellen: „Leben wir noch auf demselben Planeten wie die Menschen da draußen?“
Aber nein. Statt Demut folgt Angriff. Statt Einsicht folgt das nächste Themenfeuerwerk aus der Abteilung Nebelgranate: „Zu viele Krankschreibungen!“, „Zu wenig Einsatzwillen!“, „Wir müssen wieder mehr arbeiten!“ – man hört förmlich das Rattern der Flipcharts im Konferenzraum. Währenddessen bleiben die wahren Probleme liegen: Mieten, Bildung, soziale Schieflagen. Oder ganz simpel: das Gefühl, dass Politik nichts mehr mit dem Leben der Menschen zu tun hat.
Opposition? Stille im Walde
Und wo ist eigentlich die Opposition? Diejenigen, die sonst so gerne „gesellschaftliche Verantwortung“ predigen? Man sollte meinen, dass einer solchen Realitätsverweigerung ein Sturm der Entrüstung folgt. Aber nein – es passiert das, was immer passiert: Man streitet um Nebensätze, hält Pressekonferenzen im Konjunktiv und veröffentlicht Leitanträge zum „strukturierten Dialog“. Während die CxU fröhlich weiter auf ihrem Wolkendeck rumspringt, klatscht die SPD höflich von unten Beifall.
Und die anderen? Grüne, Linke – ist mit Habeck auch euer Angriffswille verschwunden? Glaubt ihr wirklich, dass allein das ewige „Auf der AfD rumreiten“ reicht, um echte Opposition zu zeigen? Dummheit gibt es nicht nur in brauner Verpackung, sie trägt manchmal auch christlich-liberales Kostüm und Krawatte. Verdammt, wacht endlich auf! Politik ist kein Beifahrermodus, während der Karren gegen die Wand fährt – und ihr sitzt hinten drin, still, höflich, aber tatenlos.
Wo bleiben die Ohrfeigen – jene Momente klarer Kante, die im Bundestag früher nicht nur verbal, sondern gelegentlich sogar physisch fielen? Nein, natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen, aber als Symbol: Damals hatte Politik noch Leidenschaft, Haltung, Widerstand. Heute herrscht der Eindruck, man wolle niemanden stören – schon gar nicht die eigene Karriere.
Die falsche Debatte
Deutschland diskutiert ernsthaft über telefonische Krankmeldungen. Über Papierkram, der in Exceldateien verschwindet, als hinge das Wohl der Republik von der Attestquote ab. Dass niemand dabei beachtet, dass die Zahlen ohnehin pandemisch verzerrt sind, fällt kaum auf. Hauptsache, man kann mit der moralischen Keule wedeln: „Arbeiten, Leute! Aufstehen, Leute!“
Ohne jeglichen Sachverstand, ohne das Hinterfragen von Statistiken plärrt Merz seine Thesen hinaus – aus dem Bauch, nicht aus dem Kopf. Ohne jede Rückfrage an Fachleute, Wissenschaftler oder Mediziner. Hauptsache, der Spruch klingt nach Tatkraft und Stärke, auch wenn er inhaltlich so hohl ist wie ein Wahlplakat im Herbstregen. Dass fundierte Analysen, Daten oder Erfahrungen längst zur Nebensache verkommen sind, scheint niemanden zu stören. Laut ist das neue Logisch.
Nur: Wer soll eigentlich arbeiten, wenn Kindergärten fehlen, Schulen zerbröseln, Kinderärzte nicht mehr aufnehmen und Pflegekräfte im Burnout landen? Diese Fragen scheinen in der Berliner Filterblase ungefähr so relevant zu sein wie Latinumspflicht im TikTok-Zeitalter.
Ein Land auf Krücken
Gesellschaftlich sind wir längst an einem Punkt, an dem das Wort Solidarität nur noch als nostalgisches Accessoire taugt – hübsch fürs Sonntagsinterview, aber praktisch bedeutungslos. Statt Lösungen zu suchen, wird Schuld verteilt. Hochglanz-Phrasen von „Leistungsbereitschaft“ und „Eigenverantwortung“ überdecken, dass Millionen Menschen seit Jahren in einer strukturellen Dauererschöpfung leben: Pfleger, Lehrer, Handwerker, Eltern, Alleinerziehende, Menschen, die diesen Laden überhaupt noch am Laufen halten – während die, die ihn an die Wand fahren, über „Disziplin“ dozieren.
Wir sind ein Land auf Krücken – und die werden täglich kürzer gefeilt. Das System ist krank, aber statt Therapie gibt’s Motivationsreden. Während Krankenhäuser schließen, Schulen verfallen und Grundversorgung zur Lotterie wird, schwadroniert man von Wettbewerbsfähigkeit, als ginge es um ein Wirtschaftsbrowserspiel und nicht um Menschenleben. Wer fällt, wird rhetorisch getreten – mit Ansagen von Menschen, die keinen Tag mehr EU-Realität ertragen würden, wenn sie sie selbst leben müssten.
Und während die Kurven der Lebenshaltungskosten nach oben knallen wie eine schlecht gedämmte Gasleitung, diskutieren alte Männer über den „Wert der Arbeit“. Dieselben, die selbst längst im Modus der politischen Scheinarbeit verharren: Sitzung, Statement, Selfie – fertig. Ergebnisse? Fehlanzeige. Dafür jede Menge heiße Luft und Schlagworte, die klingen sollen, als sei das Problem die Bevölkerung – und nicht die Politik. Ironie des Schicksals: Wer ständig von Leistung redet, hat selbst nichts mehr geschaffen außer Schlagzeilen.
Dieses Land taumelt – nicht, weil es nicht arbeiten wollte, sondern weil die, die es führen sollten, geistig längst ausgestiegen sind. Krücken für den Alltag, Burnout für die Basis, Jubelrhetorik fürs Fernsehen – das ist das Deutschland 2026. Und mitten darin Politiker, die glauben, ein motivierender Spruch könne das Pflaster ersetzen, das sie selbst vom Bein gerissen haben.
Kein Boden in Sicht
Merz redet über Bodenhaftung wie ein Astronaut nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre – er kennt das Prinzip, aber nicht das Gefühl. Der Mann schwebt längst in einer Umlaufbahn aus Machtinstinkt, Wirtschaftsfloskeln und Talkshow-Mantras. Dass er es schafft, dabei auch noch die eigene Wählerbasis gegen die Wand zu fahren, verdient fast Respekt. Nur keinen Applaus – denn das ist keine Stärke, sondern kalte Selbstentfremdung.
Die Menschen, die diese Partei einst getragen haben, verstehen die Welt nicht mehr – und ihre Parteiführung noch weniger. Wo bleibt eigentlich die Basis der CDU, die sich noch als Volkspartei versteht? Wo sind die Stimmen derjenigen, die noch wissen, was es heißt, morgens um sechs in der Bäckerei zu stehen, im Handwerksbetrieb den Betrieb am Laufen zu halten oder auf dem Land einen Pflegedienst zu stemmen? Stattdessen hört man aus den Ortsverbänden Schweigen oder hilflose Erklärungsversuche aus der Kategorie „Er meinte das sicher anders“. Nein, tat er nicht – und er wird es auch beim nächsten Mal nicht tun.
Dieses Schweigen ist kein Zufall, es ist Feigheit in Anzugform. Eine ganze Partei duckt sich weg, aus Angst, den Chef zu verärgern oder den Parteifreund auf der Landesliste zu verlieren. Einst sprach man von christlicher Verantwortung, heute werden Parolen wie Aktien gehandelt: Wer laut genug nickt, kriegt vielleicht eine Redezeit. Gewissen? Wird vertagt. Zweifel? Politisch unklug. Man nennt das dann wohl strategische Anpassung – dabei ist es nichts anderes als moralischer Selbstmord auf Raten.
Dass die CDU-Basis dabei mitspielt, ist das eigentlich Tragische. Denn jeder, der noch Boden unter den Füßen hat, weiß, dass diese Art Politik an der Lebensrealität vorbeifliegt. Zwischen Inflation, Wohnungsnot, kaputten Straßen und überlasteten Krankenhäusern erzählt ein Friedrich Merz weiter von Produktivität – so, als könne man mit einem härteren Takt die Knochen wieder zusammenfügen. Und statt jemand aufzustehen und zu sagen, dass das blanker Unsinn ist, wird genickt. Weil Nicken einfacher ist als Denken.
Kein Boden in Sicht – das passt. Weil man diesen Boden längst nicht mehr spürt. Die einen stehen im Staub von 40-Stunden-Wochen plus Überstunden, die anderen schweben im luftleeren Raum der Politblasen. Bodenhaftung wäre ja schön – aber die setzt voraus, dass man sich irgendwann einmal bücken würde. Nur: Wer permanent über die Bevölkerung hinwegredet, kann kein Gefühl für deren Erde mehr haben. Und genau dort liegt das Problem – im wahrsten, schmerzhaften Sinn.
Und ja, man könnte noch hoffen, dass irgendwer in dieser Partei begreift, was gerade passiert. Aber Hoffnung ist kein Konzept, schon gar nicht in einer CDU, die sich lieber selbst applaudiert, während ihr Vertrauen in der Bevölkerung auf Tauchstation geht. Das Elend hat Methode. Kein Zufall, kein Versehen – es ist kalkulierte Ignoranz. Ein politischer Höhenflug ohne Fallschirm, bei dem alle glauben, der nächste Auftritt bei „Anne Will“ sei der rettende Landeplatz.
Wenn Symbolpolitik zum Prinzip wird
Und während Merz sein Arbeitsmärchen erzählt, greift Markus Söder zum nächsten Kapitel politischer Ersatzhandlungen. Er stellt die Anzahl der Bundesländer infrage – als wäre das seine Baustelle. Bayern hat viele Kompetenzen, aber das Umschreiben des Föderalismus gehört nicht dazu. Man fragt sich unweigerlich: Ist das Ahnungslosigkeit oder bewusster Populismus?
Doch Söder wäre nicht Söder, wenn er nicht noch eins draufsetzen würde. Kaum ist der Föderalismus gedanklich zerlegt, schon philosophiert er über die Erbschaftssteuer. Jeder Richter würde als befangen abgelehnt, wenn er selbst in einem solchen Interessenkonflikt stünde. Aber der Ministerpräsident? Der darf aus seiner machtpolitischen Komfortzone heraus über Abgaben dozieren, während auf dem Konto seiner Frau Millionen liegen. Und nicht wenige rechnen nach: Von rund 300 Millionen Euro Familienvermögen wäre eine gerechte Erbschaftssteuer nicht nur angemessen – sie träfe endlich mal die Richtigen. Offenbar hat Söder zumindest eines verstanden: dass seine eigene Familie im Ernstfall mitgemeint wäre. Kein Wunder, dass ihn das Thema plötzlich brennend interessiert.
Doch nicht genug: Statt endlich über bröckelnde Schulen, digitale Katastrophen und fehlende Lehrer zu reden, fordert er Hymnengesang – als wäre Musikpädagogik jetzt Bildungspolitik. Ein Land, das seine Kinder nicht mehr richtig ausbildet, aber dafür im Takt klatschen lässt – das ist der neue nationale Realismus. Eine Art pädagogische Nebelkerze, um das strukturelle Desaster in rosa Notenpapier zu wickeln. Wie weit die Bildungspolitik versagt hat, zeigt sich übrigens daran, dass nicht einmal seine eigene Tochter Helmut Kohl erkennt – das Gesicht eines Kanzlers, der das Land der Einheit geprägt hat. Wer so wenig Geschichtsverständnis vermittelt, sollte vielleicht leiser über Vaterland und Hymnen reden.
Währenddessen schweigt der Rest – die politischen Mitläufer, die Fraktionskollegen, die Medien, die es als spleenigen Theatermoment abtun. Dieses Schweigen wirkt nicht mehr nachdenklich, sondern abgestumpft. Wie Zombies im Umkreis eines politischen Trumps, die gelernt haben, dass Widerspruch Karrieren kostet. Niemand wagt es, den Kaiser darauf hinzuweisen, dass er nackt ist – zu groß die Angst, keinen Platz mehr im Rathaussaal der Macht zu finden.
Politisches Paralleluniversum
Das alles wäre fast schon komisch, wenn es nicht so verdammt tragisch wäre. Deutschland wirkt inzwischen wie ein Land, das sich krampfhaft an einem politischen Theaterstück festhält, während die Bühne längst in Flammen steht – und die Schauspieler trotzdem mit stolzgeschwellter Brust ihre Texte aufsagen. Der Rauch zieht durchs Publikum, der Vorhang brennt, doch auf der Bühne lächeln sie, als wäre alles Teil des Plans. Willkommen im Paralleluniversum der Politik, wo Selbstzufriedenheit als Staatsräson gilt und Realitätsverlust als Führungsqualität durchgeht.
Man könnte fast glauben, all diese lächerlichen Schlagzeilen – Hymnengesang, Steuermanie, Arbeitsmoraldebatten – seien sorgfältig choreografierte Ablenkungsmanöver. Denn während sich Politiker gegenseitig in Talkshows auf die Schultern klopfen, liegen die wirklichen Probleme offen zutage – und verrotten. Niemand redet ernsthaft über den Mietwahnsinn, über ein Gesundheitswesen am Limit, über Pflegekräfte, die mehr Tabletten als Patienten sehen, oder über Schulen, in denen Fenster mit Paketband fixiert werden. Stattdessen wird über Symbolik schwadroniert, als sei sie der neue politische Werkstoff: viel Glanz, null Substanz.
Die sogenannte Digitalstrategie? Ein Witz in mehreren Akten. Ein Land, das stolz auf Glasfaserprojekte ist, die noch nicht einmal aus dem Behördenstaub befreit sind, das Faxgeräte in Krankenhäusern als Innovation verkauft und sich dann wundert, warum die Zukunft an ihm vorbeifliegt. Es ist nicht Strategie – es ist digitale Simulation, betrieben von Leuten, die glauben, WLAN sei eine Ideologie.
Wir erleben ein politisches Paralleluniversum, in dem niemand mehr auf den Boden schaut. Alles schwebt in PR-Blasen: „Transformation“, „Zukunftsfähigkeit“, „Resilienz“ – schöne Buzzwords, die klingen, als hätte man sie in einem hippen Consulting-Workshop erfunden. Nur passt keiner davon mehr zu dem, was draußen passiert. Da versuchen Menschen, mit drei Jobs ihre Miete zu zahlen, während Minister über Produktivität fabulieren. Da kollabiert der Mittelstand, während Söder und Merz sich darüber streiten, wer die bessere Vaterlandsrhetorik draufhat.
Und während unten alles brennt, redet oben niemand mehr über Wasser, sondern über das Licht der Flammen. Satte Politiker diskutieren über die Moral des Volkes, während sie selbst im Schein der eigenen Macht verbrennen. Dieses System gleicht einem Marionettenspiel, in dem die Fäden längst gerissen sind – aber keiner der Darsteller hat den Mut, es zuzugeben.
Das Tragische ist nicht nur, dass die Bühne brennt – das Tragische ist, dass drinnen weiter Applaus gespielt wird. Mit Elektroautos, Hymnendekreten, Sozialrhetorik und Förderprogrammen, die keiner versteht. Hauptsache, es klingt schön im Wahlkampfspot. Denn Aufmerksamkeit ersetzt längst Haltung, und die Show muss weitergehen – selbst wenn das Land schon längst evakuiert werden müsste.
Stoppt diesen Unsinn!
Es reicht. Ehrlich. Irgendwann muss selbst der geduldigste Beobachter sagen: Stoppt diesen Mist. Stoppt eine Politik, die Menschen zum Problem erklärt, weil sie krank sind. Stoppt eine Rhetorik, die Arroganz mit Führungsstärke verwechselt. Und stoppt Parteien, die glauben, man könne Vertrauen zurückgewinnen, indem man auf jene herabblickt, die überhaupt noch arbeiten.
Ich bin es – ganz offen gesagt – langsam leid, ständig ähnliche Beiträge schreiben zu müssen, nur weil die nächste politische Entgleisung das vorherige Niveau noch einmal unterbietet. Es ist, als würde man einem langsam sinkenden Schiff zusehen, dessen Kapitän gelernt hat, dass man auch auf Wasser laufen kann – solange man die Realität ignoriert.
Und selbst wenn man all das noch als politische Dummheit abtun wollte, bleibt eine Frage: Wie tief kann man im Arsch der Lobbyisten eigentlich noch enden? Wenn politische Entscheidungen systematisch denen dienen, die ohnehin schon Macht und Geld besitzen – sollte man die Staatsanwaltschaft nicht langsam mal mit ernsthaften Recherchen und Untersuchungen beauftragen? Denn irgendwann wird aus politischem Zynismus organisierte Verantwortungslosigkeit. Und das ist kein Missverständnis mehr – das ist System.
Es braucht wieder Stimmen mit Restverstand, die laut sagen: „Das ist nicht nur unangebracht, das ist gefährlich.“ Und mit genau dieser Lautstärke müssen wir allen entgegentreten, die jetzt meinen, das Land brauche weniger Mitgefühl, aber mehr Kontrolle.
Die CxU und die bayerische Variante davon haben den Kompass verloren. Doch noch ist nicht alles zu spät. Vielleicht merkt irgendwer da drinnen irgendwann, dass Politik nie dann funktioniert hat, wenn man die Leute belehrt – sondern wenn man ihnen zuhört. Bis dahin gilt: Bitte schnallen Sie sich an, wir stürzen gerade ab. Und der Pilot diskutiert noch, ob Krankschreibungen telefonisch erlaubt sind, während der Co-Pilot Hymnen übt.

