Hyperfokus – mächtig, faszinierend und manchmal unheimlich

Brain, based on Zero and One numbers Hirn, bestehend aus Einsen und Nullen

Wenn in den sozialen Medien über Neurodiversität gesprochen wird, dann landet Hyperfokus fast immer auf der Haben-Seite. Dort wird er als Superkraft gefeiert, als Turbo für Kreativität, Produktivität und außergewöhnliche Leistungen. Ganz ehrlich: Ich verstehe, warum. Ohne Hyperfokus hätte ich vermutlich weder zehn veröffentlichte Bücher geschrieben noch mehr als 700 Artikel in diesem Blog veröffentlicht. … Weiterlesen

Ficus: Die Fernbedienung – Herrin des Familienfriedens

Manchmal sind es die kleinen Objekte des Alltags, die den Charakter einer Familie enthüllen. Bei manchen ist es der Autoschlüssel, bei anderen die Butterdose. In diesem Haus jedoch – das weiß ich mittlerweile mit der festen Überzeugung einer Zimmerpflanze mit Langzeitgedächtnis – ist es die Fernbedienung. Seit Jahren stehe ich hier im Wohnzimmer, Wurzeln tief … Weiterlesen

Demenz trifft Applaus – Wenn das Rudel den Orientierungssinn verliert

Es gibt diese Momente, in denen man sich fragt, ob die Evolution gerade auf Pause gedrückt hat – oder ob sie einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Wenn Opa im Garten steht, vom Krieg erzählt, der keiner war, und Oma das gute Porzellan aus dem Fenster wirft, weil „die Nachbarn sowieso alles haben … Weiterlesen

Ficus: Der 3D-Drucker – Wenn Rivalität nach Plastik riecht

Ich bin Ficus Benjamini. Alteingesessen, stiller Mitbewohner, grüner Veteran eines durchschnittlich chaotischen Haushalts. Seit Jahren stehe ich hier, pflichtbewusst CO₂ in Sauerstoff verwandelnd, stoisch in meinem Topf verankert, während um mich herum Menschen ihre kleinen Dramen austragen – Homeoffice-Panik, weihnachtlicher Familienwahnsinn, Kindergeburtstage mit Zuckerschock und existenzieller Verzweiflung. Ich habe all das gesehen, ertragen und belächelt, … Weiterlesen

Milliardär in Demut – Bloomberg, Geld und die Absurdität des guten Rats

Big bag of money and some coins

Natürlich kommt er wieder, der erhobene Zeigefinger aus dem Penthouse: Michael Bloomberg, 87, sagt der Generation Z, sie solle nicht so aufs Geld schauen. Ein Satz, den man nur dann so nonchalant in die Welt setzen kann, wenn das eigene Geld längst nicht mehr gezählt, sondern verwaltet wird – in Billionen-Dollar-Dimensionen. Es ist, als würde … Weiterlesen