Zwischen Reiz und Ruhe: Stress, Neurodivergenz und Burnout – eine Praxis der Pausen-Kultur

Stress ist kein rein negatives Phänomen. Er gehört zur Lebensrealität moderner Arbeit, doch wie er wirkt, hängt stark vom Individuum, vom Kontext und von der Gestaltung des Arbeitsumfelds ab. Dieser Beitrag entfaltet eine differenzierte Perspektive auf Stress als Trigger, besonders im Kontext von Neurodivergenz, zeigt den schmalen Grat zwischen Stress und Burnout auf und skizziert … Weiterlesen

Neurodiversität – Grund, keine Entschuldigung

Skizze eines denkenden Menschen

Neurodiversität ist in den letzten Jahren zu einem festen Begriff in der öffentlichen Debatte geworden. Kaum ein Bereich der Gesellschaft bleibt davon unberührt: Schulen, Unternehmen, Medien und Wissenschaft beschäftigen sich zunehmend mit den unterschiedlichen Formen menschlicher Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Verhaltensweisen. Doch so bereichernd die Perspektive der Neurodiversität sein kann, so groß ist auch die Gefahr … Weiterlesen

Ficus: Holt mich hier raus!

Ich bin Ficus Benjamini. Zimmerpflanze. Deko-Objekt. Still leidender Mitbewohner. Ich wurde einmal in einem Gartencenter gekauft – impulsiv, zwischen Toilettenpapier und Chia-Samen. Man sagte: „Der macht das Wohnzimmer wohnlich.“ Nun stehe ich hier. Im Epizentrum eines Haushalts, der so chaotisch ist, dass selbst ein Tornado dagegen wie ein gut geplanter Tanz wirkt. Zwei Erwachsene mit … Weiterlesen

Kulturleistung Lesen: Zwischen Können, Müssen und Wollen

Lesen ist für mich eine Art Zauberkunst – eine leise Superkraft, die sich irgendwann zwischen Bild, Buchstabe und Bedeutung entfaltet. Eine Fähigkeit, die wir als Menschheit kultiviert haben wie kaum eine zweite. Und doch ist sie alles andere als selbstverständlich. Im Alltag begegnet mir diese Erkenntnis immer wieder. Denn Lesen – das merke ich besonders … Weiterlesen

Bildschirmschoner im Kopf

Brain, based on Zero and One numbers Hirn, bestehend aus Einsen und Nullen

Auch nur ein kurzer Beitrag. In einem Podcast über ADHS fiel eine Formulierung, die mir sehr zu denken gab: „Mit Ritalin habe ich einen Bildschirmschoner im Kopf.“ Zunächst hat mich die Formulierung ziemlich amüsiert. Bei weiterem Nachdenken überraschte mich mein eigenes Hirn mit der Überlegung, was, wenn mein eigenes Hirn auf Stumm geschaltet und der … Weiterlesen