Transhumanismus: Papst Leo XIV. warnt vor der Unsterblichkeitsfalle

Skizze eines denkenden Menschen

Stellen Sie sich vor, die Wissenschaft besiegt den Tod – klingt erstmal verlockend, oder? Doch Papst Leo XIV. sieht darin eine gefährliche Illusion, die uns vom echten Leben ablenkt. In seiner jüngsten Generalaudienz zerlegt er den Transhumanismus als falschen Heilsversprecher.[Vatican News] Was ist Transhumanismus eigentlich? Der Transhumanismus ist keine Sci-Fi-Fantasie, sondern eine ernsthafte philosophische Bewegung, … Weiterlesen

Ficus: Oma – Retterin mit Vergesslichkeit und Düngeralarm

Ich bin’s wieder, euer Ficus Benjamini. Zimmerpflanze, stille Mitbewohnerin und allzeit bereiter Leidensgenosse. Offenbar hat jemand meine letzte Klage gelesen, denn heute kündigt sich Besuch an: Meine Oma kommt vorbei. Die gute Frau hat ein Herz für mich – oder besser gesagt, für alles Grünes, das nicht weglaufen kann. Doch ob mir Oma wirklich gut … Weiterlesen

Kessler Zwillinge: Zwischen Bühne und ethischem Wegweiser zur Sterbehilfe

Skizze eines denkenden Menschen

Die Kessler-Zwillinge Alice und Ellen, einst gefeierte Entertainerinnen und Ikonen des deutschen Showbusiness, sind nun auch zu zentralen Figuren einer intensiv geführten Debatte um das Recht auf selbstbestimmtes Sterben geworden. Ihr gemeinsamer Freitod hat tiefgreifende Diskussionen um die ethischen, moralischen und rechtlichen Aspekte der begleiteten Sterbehilfe in Deutschland ausgelöst. Die Kessler-Zwillinge – große Künstlerinnen und … Weiterlesen

Zwischen Reiz und Ruhe: Stress, Neurodivergenz und Burnout – eine Praxis der Pausen-Kultur

Stress ist kein rein negatives Phänomen. Er gehört zur Lebensrealität moderner Arbeit, doch wie er wirkt, hängt stark vom Individuum, vom Kontext und von der Gestaltung des Arbeitsumfelds ab. Dieser Beitrag entfaltet eine differenzierte Perspektive auf Stress als Trigger, besonders im Kontext von Neurodivergenz, zeigt den schmalen Grat zwischen Stress und Burnout auf und skizziert … Weiterlesen

Rosenhan – Wenn Normal bereits suspekt ist

1973 veröffentlichte der amerikanische Psychologe David L. Rosenhan eine der wohl folgenreichsten Studien der Psychiatriegeschichte. Unter dem Titel „On Being Sane in Insane Places“ zeigte er auf, wie brüchig die Grenze zwischen „gesund“ und „krank“ eigentlich ist – vor allem, wenn die Definitionsmacht darüber bei Institutionen liegt, die selbst auf Deutung angewiesen sind. Rosenhan und … Weiterlesen

Neurodiversität – Grund, keine Entschuldigung

Skizze eines denkenden Menschen

Neurodiversität ist in den letzten Jahren zu einem festen Begriff in der öffentlichen Debatte geworden. Kaum ein Bereich der Gesellschaft bleibt davon unberührt: Schulen, Unternehmen, Medien und Wissenschaft beschäftigen sich zunehmend mit den unterschiedlichen Formen menschlicher Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Verhaltensweisen. Doch so bereichernd die Perspektive der Neurodiversität sein kann, so groß ist auch die Gefahr … Weiterlesen

Brot und Spiele 2.0: Wie Industrienahrung und Entertainment unsere Gesellschaft lenken

Big bag of money and some coins

„Brot und Spiele“ – dieser Ausdruck stammt vom römischen Dichter Juvenal um 100 nach Christus. Er kritisierte damit die Strategie der römischen Machthaber, das Volk durch Nahrung und Unterhaltung ruhigzustellen und von politischen Fragen abzulenken. Heute, fast 2000 Jahre später, ist der Gedanke aktueller denn je. Nur dass „Brot“ heute nicht mehr das einfach gebackene … Weiterlesen

Seltene Krankheiten – Ignoranz statt Herausforderung?

Seltene Krankheiten sind ein Paradox der modernen Medizin: Einerseits leben wir in einer Zeit, in der Diagnostik und Forschung auf einem nie dagewesenen Stand sind. Andererseits fallen genau die Menschen durch das Raster, die von seltenen oder ungewöhnlichen Symptomen betroffen sind. Betroffene erleben oft eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt – geprägt von Ignoranz, … Weiterlesen