Hieronymus Bosch im Zeitalter der KI – Extreme(re) Ansichten?

Wenn man sich die Bildwelten von Hieronymus Bosch vergegenwärtigt, dann kommt es einem beinahe so vor, als habe dort nie nur ein Maler gearbeitet, sondern ein fiebriger Erzähler, ein Visionär der Zwischenreiche, einer, der nicht einfach festhielt, was vor Augen lag, sondern ausmalte, was sich unter der Oberfläche des Sichtbaren sammeln, stauen und schließlich Bahn … Weiterlesen

Peanuts for Billions – Billige Politiker unter der Glaskuppel

Es ist faszinierend, wie wenig Geld man braucht, um die großen Zahnräder unserer Republik auf Milliardenentscheidungen einzustellen. Ein paar hunderttausend an „Spenden“ hier, ein paar schicke Abendessen dort – und schon bewegen sich politische Berge. Oder zumindest das, was davon noch übrig ist. Es leben eben billige Politiker! Der Preis der Überzeugung Man stellt sich … Weiterlesen

Money for Nothing – und der Preis des Realitätsverlusts

„Money for Nothing and Chicks for Free“ – ein Titel, der einst ironisch gemeint war, heute aber die moralische Buchhaltung unserer Zeit treffender beschreibt als jede volkswirtschaftliche Analyse. Geld fließt. Nur wohin – und wozu – fließt es eigentlich? Früher galt es als Witz: Wer schnell reich werden will, braucht keine Idee, sondern nur eine … Weiterlesen

Zwischen Schreibprozess und Arbeitssuche: Bewerben als literarisches Experiment?

Es gibt Phasen, in denen man merkt, dass Effizienz kein Fortschritt ist, sondern ein anderes Wort für Beschleunigung. Während der Schreibprozess des neuen Buchs läuft wie ein Systemtest ohne Deadline, ist die parallele Arbeitssuche zunehmend ein Live-Experiment im KI-Effizienzparadox. Es ist das Jahr 2026, Bewerbungsportale sind zu algorithmischen Dschungeln geworden, und man fragt sich unwillkürlich, … Weiterlesen

KI-Effizienz: Von vier Artikeln zum Buch – Weil die Komplexität siegt

Die vier Artikel zur KI-Effizienz hier auf 42thinking.de waren erst der Anfang. Nach tiefer Auseinandersetzung mit dem Thema zeigt sich: Hier reicht kein Blogpost, hier braucht es ein Buch. Denn die scheinbar simple Frage „Macht KI uns effizienter?“ entpuppt sich als gordischer Knoten aus Technik, Physik, Organisation und menschlicher Natur. Eine Ankündigung – mit Tiefgang, … Weiterlesen

KI-Effizienz: Risiken und Nebenwirkungen

KI ist kein Effizienzwunder – sie ist ein Erwartungswert. Oder anders: Wer KI nur über gesparte Minuten rechnet, betreibt Kosten-Cosplay. Die eigentliche Rechnung beginnt dort, wo Risiken zu Preisen werden. KI-Effizienz: Wenn die Fußnote teurer ist als die Headline Die meisten Business Cases klingen immer noch wie ein Werbeprospekt: 80 Prozent weniger Aufwand, exponentieller Output, … Weiterlesen

KI-Effizienz: Organisation

Wer KI einführt, muss allerdings nicht nur zusätzliche Kosten verwalten, sondern die Organisation selbst umbauen. Und zwar nicht kosmetisch, sondern strukturell. Sonst passiert etwas, das in erstaunlich vielen Unternehmen bereits zuverlässig zu beobachten ist: Die Organisation baut keinen produktiven KI-Einsatz auf, sondern einen Verwaltungsapparat rund um die Idee von KI. KI-Effizienz von einer anderen Seite … Weiterlesen

KI-Effizienz: Versteckte Zusatzkosten

Ab hier beginnt der Teil, den Business Cases erstaunlich gern in Fußnoten verstecken. Also genau der Teil, der später im Budget auftaucht. Ein weiterer Aspekt für die KI-Effizienz. 1. Schulungskosten 100 Mitarbeiter müssen im Umgang mit der KI geschult werden. Nicht nur ein bisschen klicken, sondern sinnvoll prompten, Ergebnisse bewerten, typische Fehler erkennen und regulatorische … Weiterlesen

KI-Effizienz: Die Grundrechnung

KI wird derzeit vor allem als Effizienzmaschine erzählt. Weniger Aufwand, mehr Output, schnellere Ergebnisse. Die Folien dazu sehen überzeugend aus. Die Realität ist, wie so oft, etwas komplizierter. Aber wie steht es mit der KI-Effizienz? Diese Artikelserie nimmt genau diese Effizienzversprechen auseinander – nicht polemisch, sondern betriebswirtschaftlich. Schritt für Schritt wird durchgerechnet, welche Effekte tatsächlich … Weiterlesen

Nicht noch ein Beitrag über Atomkraft (oder: Wenn Cato bei Lanz säße)

„Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.“ – sagte Cato der Ältere, jedes Mal, wenn er in Rom das Wort ergriff. Eine römische Methode der Penetranz, die in der politischen Kommunikation bis heute überlebt hat. Nur dass das Ziel inzwischen nicht mehr Karthago ist, sondern – mal wieder – die … Weiterlesen